Wandertag zum FARO
Der Dithmarschen-Peter sagte, es wären nur 3,5 km bis zum Faro. Gesagt getan – Peter ist die Strecke ja selbst im Rahmen seines Jakobsweges gegangen – und Flasche Wasser und los; ne knappe h trödeln und schon war ich da.
Da hab ich auch gleich mal nach einem geeigneten Stellplatz für morgen Ausschau gehalten; und man kann sehen, da ist noch jede Menge Platz für uns. An der Felswand dahinter läuft die ganze Nacht der Widerschein des Leuchtfeuers alle 10 s durch – ich kenne das vom letzten Jahr! Ein tolles tolles Lichtspiel, und das alles ganz umsonst. Nur nach links zum Abgrund sollte man sich die Nachtwanderungen besser schenken.
Allerdings hat sich inzwischen eine dämliche Unsitte eingebürgert: Die Pilger verbrennen ihr Schuhwerk des “CAMINOS” direkt unterhalb des Leuchtturms, es stinkt nach Plastik und qualmt mörderisch!
Schlimm! Ansonsten waren die Temperaturen erträglich, tagsüber 30° im Schatten, ein super Segelwind – gut 25 kn – und gegen Abend wurde es mir im Schatten der Plantane dann zu kalt bei 25 ° und habe meine Lesestunde im Wagen beendet. Cristòbal



